Unsere ersten Tiere
Dieter und seine Katze Pussi.
Mit 6 Jahren entdeckte ich auf unseren Hof ein ca. 4 Monate altes Kätzchen, das für sich alleine herum tollte. Als es mich sah, spielte es mit mir und lief mir ständig nach. Als wenn wir uns verabredet hätten, kam es 2 Tage zur gleichen Stelle und wich mir nicht mehr von der Seite. Ich entschloss mich, es mit nach hause zu nehmen, um es zu behalten. Es kostete viel Überzeugungskraft bis ich von meinen Eltern das ja für mein Vorhaben bekam. Es entwickelte sich zu einer schönen und kräftigen Katze, die von der ganzen Familie verwöhnt wurde. Elf Jahre waren wir dicke Freunde, bis sie dann an einer Lähmung verstarb. Ich habe sie nie vergessen.
Gabi mit Anka vom Prangerkotten
Im Kindesalter hatte ich meinen ersten Kontakt mit Schäferhunden, als mein Vater eines Tages eine wunderschöne, reinrassige, deutsche Schäferhündin mit nach Hause brachte. Es waren die 60iger Jahre und meine Eltern hatten keine Ambitionen den Hund zu trainieren, was damals noch “abrichten” genannt wurde. So wuchs Anka mit uns 5 Kindern und meinen Eltern in unserem Einfamilien-Haus auf. Sie hatte im Garten einen Zwinger, durfte sich aber auch in den Wohnräumen aufhalten. Mein Vater versuchte die Hündin zu erziehen, was ihm meines Erachtens nicht besonders gut gelang. Es mangelte ihm an Erfahrung. Ich erinnere mich aber, dass das Tier sehr intelligent und lieb war und keine zickigen Eigenschaften, die man Hündinnen oft nachsagt, hatte. So kam es trotz der mangelhaften Erziehung nie zu Unfällen oder Beißattacken.
Für mich kam nach dieser ersten sehr schönen Erfahrung mit einem Hund nur ein Schäferhund in Frage, aber im Zeitalter der Globalisierung durfte es auch ruhig ein Belgier sein!
Dieters erster Hund
1971 wurde der Wunsch meiner zwei Kinder, (zu der Zeit drei und sieben Jahre alt) einen Hund zu haben immer stärker. Auf dem Weg zum Einkaufen kam ich an einem Zoohandel vorbei. Im Schaufenster tummelten sich zwei vier Monate alte Hunde in einer kleinen Holzkiste. Den Wunsch der Kinder im Kopf und das Mitleid mit den kleinen Hunden, ließ mich spontan in den Zooladen hereingehen. Ohne große Überlegung griff ich in die Kiste, nahm einen Hund heraus und kaufte ihn. Statt einzukaufen, kam ich mit einem kleinen Vierbeiner nach Hause. Ich habe es nie bereut! Der Kleine wurde mit riesengroßer Begeisterung empfangen und die Kinder tauften ihn Wuschel. Der Hund entwickelte sich prächtig zu einem mittelgroßen, gehorsamen und liebenswerten Rüden. Knapp 18 Jahre lebte er in unserer Gemeinschaft, bis er dann 1989 wegen Altersschwäche eingeschläfert werden musste.
Er war ein guter Freund und gute Freunde vergisst man nicht.
Wuschel 10 Jahre alt
Wuschel 7 Jahre alt





